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Achtsamkeit beginnt im Badezimmer

Achtsamkeit klingt für viele nach Meditation, stillem Sitzen und einer Menge Zeit, die man im Alltag selten hat. Bei mir hat sie ganz woanders angefangen: im Badezimmer. Es ist der erste Raum, in dem ich morgens bin, und der letzte am Abend. Genau deshalb ist er für mich der natürlichste Ort, um bewusst bei mir anzukommen.
Warum ausgerechnet das Bad
Das Badezimmer ist ein Ort, an den ich jeden Tag ohnehin gehe. Ich muss mir dafür keine extra Zeit freischaufeln. Genau das macht es für mich so praktisch: Statt Achtsamkeit als weitere Aufgabe zu sehen, hänge ich sie an etwas, das ich sowieso tue. So wird aus dem Waschen, Eincremen und Zähneputzen ganz nebenbei ein bewusster Moment.
Mein erster bewusster Atemzug
Bevor ich morgens loslege, bleibe ich kurz stehen und nehme einen tiefen Atemzug. Nur einen. In diesem Moment lasse ich den Tag, der vor mir liegt, für einen Augenblick außen vor. Es ist eine winzige Geste, aber sie gibt mir das Gefühl, den Tag bewusst zu beginnen, statt sofort in den Autopiloten zu schalten.
Mit den Händen spüren
Wenn ich mir das Gesicht reinige oder meine Pflege auftrage, versuche ich, wirklich zu spüren, was ich tue. Wie sich das Wasser anfühlt, wie meine Hände über die Haut gleiten, wie der Duft meiner RINGANA Frischekosmetik in der Luft liegt. Diese kleinen Wahrnehmungen holen mich aus dem Gedankenkarussell zurück in den Moment.

Das Handy bleibt draußen
Eine der größten Veränderungen für mich war, das Handy aus dem Bad zu verbannen. Früher habe ich nebenbei Nachrichten gelesen, sogar beim Zähneputzen. Heute bleibt es bewusst draußen. Diese paar Minuten ohne Ablenkung sind kostbar geworden – sie gehören mir und niemandem sonst.
Achtsamkeit muss bei mir nicht auf dem Meditationskissen beginnen – sie fängt morgens am Waschbecken an.
Wie ich das Bad zu meinem Ort gemacht habe
Mit der Zeit habe ich mein Badezimmer ein wenig liebevoller gestaltet. Eine aufgeräumte Ablage, weiches Licht am Abend, ein frisches Handtuch, das sich gut anfühlt. Nichts Aufwendiges, aber genug, damit ich mich dort wohlfühle. Denn ein Raum, in dem ich gern bin, lädt mich ganz von selbst dazu ein, kurz innezuhalten.
Vielleicht magst du es morgen einfach mal ausprobieren: ein bewusster Atemzug, bevor du beginnst, und das Handy bleibt draußen. Mehr braucht es nicht für den Anfang. Bei mir war genau dieser kleine Schritt der Beginn von etwas, das ich heute nicht mehr missen möchte.
Neugierig geworden?
Ein schöner Start in den Tag
Wenn du deine Momente im Bad ein bisschen bewusster gestalten möchtest, begleite ich dich gern dabei. Schau in meinem Shop vorbei oder schreib mir.