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· 6 Min. Lesezeit

Achtsamkeit beginnt im Badezimmer, bei mir mit RINGANA

ringana im badezimmer

Mein Badezimmer ist der einzige Ort im Haus, an dem ich zuverlässig ein paar Minuten für mich habe. Seit ich RINGANA benutze, ist dort auch deutlich weniger los.

Achtsamkeit klingt für viele nach Meditation, stillem Sitzen und einer Menge Zeit, die man im Alltag selten hat. Bei mir hat sie ganz woanders angefangen: im Badezimmer. Es ist der erste Raum, in dem ich morgens bin, und der letzte am Abend. Genau deshalb ist er für mich der natürlichste Ort, um bewusst bei mir anzukommen.

Warum ausgerechnet das Bad

Das Badezimmer ist ein Ort, an den ich jeden Tag ohnehin gehe. Ich muss mir dafür keine extra Zeit freischaufeln. Genau das macht es für mich so praktisch: Statt Achtsamkeit als weitere Aufgabe zu sehen, hänge ich sie an etwas, das ich sowieso tue. So wird aus dem Waschen, Eincremen und Zähneputzen ganz nebenbei ein bewusster Moment.

Mein erster bewusster Atemzug

Bevor ich morgens loslege, bleibe ich kurz stehen und nehme einen tiefen Atemzug. Nur einen. In diesem Moment lasse ich den Tag, der vor mir liegt, für einen Augenblick außen vor. Es ist eine winzige Geste, aber sie gibt mir das Gefühl, den Tag bewusst zu beginnen, statt sofort in den Autopiloten zu schalten.

Mit den Händen spüren

Wenn ich mir das Gesicht reinige oder meine Pflege auftrage, versuche ich, wirklich zu spüren, was ich tue. Wie sich das Wasser anfühlt, wie meine Hände über die Haut gleiten, wie der Duft meiner RINGANA Frischekosmetik in der Luft liegt. Diese kleinen Wahrnehmungen holen mich aus dem Gedankenkarussell zurück in den Moment.

Das Handy bleibt draußen

Eine der größten Veränderungen für mich war, das Handy aus dem Bad zu verbannen. Früher habe ich nebenbei Nachrichten gelesen, sogar beim Zähneputzen. Heute bleibt es bewusst draußen. Diese paar Minuten ohne Ablenkung sind kostbar geworden, sie gehören mir und niemandem sonst.

Achtsamkeit muss bei mir nicht auf dem Meditationskissen beginnen, sie fängt morgens am Waschbecken an.

Wie ich das Bad zu meinem Ort gemacht habe

Mit der Zeit habe ich mein Badezimmer ein wenig liebevoller gestaltet. Eine aufgeräumte Ablage, weiches Licht am Abend, ein frisches Handtuch, das sich gut anfühlt. Nichts Aufwendiges, aber genug, damit ich mich dort wohlfühle. Denn ein Raum, in dem ich gern bin, lädt mich ganz von selbst dazu ein, kurz innezuhalten.

Vielleicht magst du es morgen einfach mal ausprobieren: ein bewusster Atemzug, bevor du beginnst, und das Handy bleibt draußen. Mehr braucht es nicht für den Anfang. Bei mir war genau dieser kleine Schritt der Beginn von etwas, das ich heute nicht mehr missen möchte.

Weniger Zeug, mehr Ruhe

Vor RINGANA stand bei mir ein Regalbrett voll, plus alles um das Waschbecken herum. Heute sind es ein paar RINGANA Produkte im Schrank, und der Rest ist weg.

Ich hätte nicht gedacht, dass das etwas mit Achtsamkeit zu tun hat. Es hat aber: Ein aufgeräumter Platz macht die zwei Minuten dort angenehmer als ein voller.

Was ich im Bad geändert habe

Kein Handy mehr. Das war die größere Umstellung als jeder Produktwechsel. Ich habe morgens dort gescrollt, ohne es zu merken, und war danach schon im Tag drin, bevor er angefangen hatte.

Und feste Plätze für meine RINGANA Sachen. Was man sucht, benutzt man abends nicht mehr.

Frisches Wasser und Tropfen
Frisches Wasser und Tropfen

Warum die Reihenfolge hilft

Weil sie immer gleich ist. Ich muss nicht überlegen, welches RINGANA Produkt zuerst kommt, und genau deshalb komme ich dabei zur Ruhe statt zu planen.

Wenn du dein Bad ausmisten willst, fang mit dem an, was du seit drei Monaten nicht angefasst hast. Danach ist die Frage, welche RINGANA Produkte du nachbestellst, ohnehin viel kleiner.

Was mir dabei am meisten geholfen hat, war nicht ein bestimmtes RINGANA Produkt, sondern der feste Platz im Schrank. Meine RINGANA Sachen stehen seit einem Jahr an derselben Stelle, und ich suche nichts mehr.

Warum ich das Licht geändert habe

Mein Bad hatte jahrelang eine einzige Deckenlampe, hell und kalt, wie in einer Umkleidekabine. In diesem Licht ist mir zuverlässig jede Unregelmäßigkeit im Gesicht aufgefallen, und ich habe morgens dort gestanden und mich geprüft.

Irgendwann habe ich eine kleine warme Lampe dazugestellt, für zwanzig Euro aus dem Baumarkt. Das ist die günstigste Veränderung, die ich je an meiner Routine vorgenommen habe, und eine der wirksamsten. Ich schaue seitdem anders in den Spiegel.

Das Bad meiner Kindheit

Bei uns zu Hause war das Bad ein Durchgangsort. Man ging rein, machte, was zu tun war, und ging wieder raus. Ich glaube, diese Haltung habe ich lange mitgeschleppt, ohne sie je zu hinterfragen.

Dass das Bad ein Ort sein kann, an dem man freiwillig ein paar Minuten bleibt, ist mir erst als Erwachsene aufgegangen. Es hat nichts mit Größe oder Ausstattung zu tun, meines ist klein und fensterlos. Es hat damit zu tun, was ich dort mache und mit welcher Geschwindigkeit.

Was bei mir tatsächlich stehengeblieben ist

Von allen Dingen, die ich ausprobiert habe, sind drei geblieben: das warme Licht, dass das Handy draußen bleibt, und dass meine RINGANA Sachen im Schrank stehen statt offen herum. Der letzte Punkt klingt nach Ordnungsliebe und hat einen anderen Grund. Wenn nichts herumsteht, sehe ich beim Reinkommen keine Aufgabe, sondern erst einmal nichts.

Alles andere, was ich versucht habe, ist wieder eingeschlafen. Kerzen, Musik, ein bestimmter Tee. Nett gemeint und bei mir nicht haltbar.

Warum ausgerechnet dieser Raum

Das Badezimmer hat einen Vorteil, den kein anderer Ort im Haus hat: Man ist ohnehin jeden Tag dort, mindestens zweimal, und meistens allein. Es braucht keinen zusätzlichen Termin und keine freie Stunde.

Genau daran sind bei mir alle anderen Versuche gescheitert. Ein Spaziergang jeden Morgen, zehn Minuten Meditation, ein Tagebuch am Abend. All das setzt voraus, dass ich zusätzliche Zeit schaffe, und die habe ich in vollen Wochen nicht.

Was im Bad passiert, findet dagegen sowieso statt. Ich musste es nicht einführen, nur anders machen. Das ist der einzige Grund, warum es bei mir hält.

Was ich dir mitgeben möchte, ist deshalb weniger eine Anleitung als eine Frage: Welcher Ort in deinem Alltag findet ohnehin jeden Tag statt und ist bisher nur ein Durchgang? Bei mir war es das Bad. Bei dir kann es die Küche sein, der Weg zur Arbeit oder die zehn Minuten, bevor jemand anderes wach ist.

Und falls du das ausprobieren möchtest: Fang mit einer einzigen Änderung an. Bei mir war es das Licht, und ich habe erstaunlich lange gebraucht, um darauf zu kommen, obwohl es die ganze Zeit offensichtlich war.

Mehr als diese eine Änderung braucht es zum Anfangen wirklich nicht.

Neugierig geworden?

Ein schöner Start in den Tag

Wenn du deine Momente im Bad ein bisschen bewusster gestalten möchtest, begleite ich dich gern dabei. Schau in meinem Shop vorbei oder schreib mir.