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Weniger Verpackung im Bad: wie ich es angehe

Mein Badezimmer war lange ein heimlicher Müllproduzent. Kleine Tuben, Probierfläschchen, Umverpackungen – einzeln fällt das gar nicht auf, in Summe aber schon. Irgendwann wollte ich das ändern, ganz ohne Druck und ohne mein ganzes Bad umzukrempeln. Ich erzähle dir hier, wie ich Schritt für Schritt weniger Verpackung in mein Bad bringe.
Der erste ehrliche Blick in den Schrank
Bevor ich etwas verändert habe, habe ich einfach hingeschaut. Ich habe alles ausgeräumt und mir angesehen, was sich angesammelt hatte. Dieser ehrliche Überblick war der wichtigste Schritt, weil er mir gezeigt hat, wo bei mir die meiste Verpackung herkommt – nämlich von vielen kleinen Dingen, die ich spontan gekauft und nie ganz aufgebraucht hatte.
Größere Einheiten statt vieler kleiner
Eine einfache Sache, die bei mir viel ausmacht: Ich greife lieber zu einer größeren Einheit, die ich wirklich nutze, statt zu vielen kleinen Fläschchen. Weniger einzelne Verpackungen bedeuten am Ende weniger Müll. Voraussetzung ist natürlich, dass ich es auch aufbrauche – deshalb kaufe ich nur das größer, wovon ich weiß, dass ich es regelmäßig verwende.
Proben bewusst einsetzen
Proben sind praktisch zum Ausprobieren, aber sie sind auch viel Verpackung für wenig Inhalt. Ich nehme sie heute gezielt, etwa für die Reise oder um etwas Neues zu testen, und sammle sie nicht endlos an. Und wenn ich welche habe, nutze ich sie auch wirklich, statt sie in einer Schublade zu vergessen.

Mehrweg dort, wo es geht
Bei manchen Dingen im Bad lohnt sich für mich der Blick auf Mehrweg- oder nachfüllbare Lösungen. Ein Behälter, den ich immer wieder verwende, spart über die Zeit viele Einwegverpackungen. Ich mache das nicht überall, aber dort, wo es sich für mich leicht umsetzen lässt, gehört es inzwischen zu meinem Alltag.
Weniger Verpackung war für mich kein großer Verzicht, sondern vor allem ein aufgeräumteres, ruhigeres Bad.
Restentleeren und richtig trennen
Was an Verpackung übrig bleibt, versuche ich wenigstens gut zu trennen. Ich entleere Tuben und Tiegel so weit wie möglich und sortiere die Materialien, wie es bei mir vor Ort vorgesehen ist. Weniger Verpackung zu produzieren und das, was bleibt, sauber zu trennen, gehört für mich einfach zusammen.
Mein Fazit für ein leichteres Bad
Mein Bad ist heute übersichtlicher, und ich habe ein besseres Gefühl dabei. Es ging mir nie darum, von heute auf morgen verpackungsfrei zu leben – das wäre unrealistisch. Mir reicht es, bei jeder Entscheidung kurz zu überlegen, ob es auch mit weniger geht. Diese kleine Frage hat über die Zeit erstaunlich viel verändert, und vielleicht ist sie ja auch für dich ein guter Anfang.
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