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Mein Warum: weshalb ich Partnerin geworden bin

„Warum machst du das eigentlich?“ Diese Frage hat mich selbst zum Nachdenken gebracht. Denn mein Weg zur Partnerin hatte nichts mit einem großen Plan zu tun, sondern mit einem ehrlichen Gefühl. Ich möchte dir hier mein ganz persönliches Warum erzählen, ohne Versprechen, einfach so, wie es bei mir war.
Am Anfang stand reine Begeisterung
Bevor ich überhaupt an mehr gedacht habe, war ich einfach begeisterte Kundin. Ich habe etwas gefunden, mit dem ich mich rundum wohlfühle, und das wollte ich mit anderen teilen. Aus dieser Begeisterung heraus ist der Wunsch entstanden, einen Schritt weiterzugehen. Es war also das Gefühl zuerst, nicht der Gedanke an ein Geschäft.
Ich teile gern, wovon ich überzeugt bin
Ich bin ein Mensch, der weitergibt, was ihn begeistert, das war schon immer so. Wenn ich von etwas überzeugt bin, erzähle ich davon, ganz von selbst. Als Partnerin darf ich genau das tun, nur eben mit etwas mehr Tiefe. Dass ich das auf meine ruhige, ehrliche Art machen kann, ohne mich zu verbiegen, war für mich entscheidend.
Ich wollte etwas Eigenes
Ein Teil meines Warums ist auch der Wunsch nach etwas Eigenem, etwas, das ich selbst gestalten kann, in meinem Tempo und nach meinen Werten. Mir gefällt der Gedanke, Verantwortung für etwas zu übernehmen, das mir am Herzen liegt. Das gibt mir ein gutes, selbstbestimmtes Gefühl.
Was mein Warum ausdrücklich nicht ist
Ich möchte ehrlich sein: Es ging mir nie um schnelles Geld, und solche Versprechen wirst du von mir auch nie hören. Wer mit dieser Erwartung startet, wird enttäuscht. Mein Antrieb war und ist die Freude an der Sache und das Weitergeben von etwas, hinter dem ich stehe. Alles andere wäre nicht ehrlich.
Mein Warum ist kein Versprechen, es ist eine Begeisterung, die ich weitergeben möchte.
Die Menschen machen den Unterschied
Was ich vorher nicht wusste: Wie schön die Begegnungen sind, die dadurch entstehen. Ich lerne Menschen kennen, tausche mich aus und darf andere ein Stück begleiten. Diese Verbindungen sind für mich ein großer Teil meines Warums geworden, etwas, das ich heute nicht mehr missen möchte.
Falls du selbst darüber nachdenkst
Vielleicht spürst du beim Lesen, dass dich das Thema neugierig macht. Dann lass uns einfach unverbindlich darüber sprechen. Ich erzähle dir gern ehrlich aus meiner Erfahrung, ganz ohne Druck. Konkrete Konditionen bespreche ich dabei persönlich, wichtiger ist mir, dass dein eigenes Warum stimmt.
Warum ich lange gezögert habe
Zwischen dem ersten Gedanken und meiner Entscheidung lagen Monate. Ich hatte Bedenken, und die meisten davon hatten mit dem Bild zu tun, das viele von solchen Modellen haben. Ich wollte nicht die Bekannte sein, bei der man überlegt, ob sie gerade etwas verkaufen will.
Was mir geholfen hat, war die Erkenntnis, dass ich selbst bestimme, wie ich das mache. Ich muss niemanden ansprechen, ich muss keine Listen abtelefonieren und ich muss mich nicht verstellen. Als mir das klar wurde, fiel die Entscheidung leichter.
Ehrlich gesagt hilft mir dieses Zögern bis heute. Ich verstehe es, wenn jemand skeptisch ist, weil ich selbst skeptisch war. Und ich nehme niemandem übel, wenn er sich am Ende dagegen entscheidet.
Was mich an manchen Tagen trägt
Es sind selten die großen Momente. Es ist eher die Nachricht von jemandem, der schreibt, dass etwas gut funktioniert hat, oder eine Frage, die zeigt, dass sich jemand ernsthaft damit beschäftigt. Diese kleinen Rückmeldungen sind der Grund, warum ich weitermache, auch wenn eine Woche mal ruhig ist.
Und der Abend, an dem vier Frauen bei mir am Tisch saßen und keine von ihnen etwas bestellt hat, wir aber bis Mitternacht geredet haben. Das war geschäftlich betrachtet ein Fehlschlag und für mich einer der schönsten Abende seit langem.
Was mein Warum nicht ist
Es ist nicht der Traum vom schnellen Geld. Ich habe nicht angefangen, weil mir jemand ein Bild von einem anderen Leben gezeigt hat, und ich zeige dieses Bild auch niemandem. Wenn das deine Erwartung ist, bin ich die Falsche.
Es ist auch nicht der Wunsch, ein großes Team aufzubauen. Ich freue mich, wenn jemand mit mir startet, aber ich zähle keine Köpfe. Mir ist wichtiger, dass die Menschen, die dabei sind, sich gut begleitet fühlen.
Wie sich mein Warum verändert hat
Am Anfang war es reine Begeisterung für die Produkte. Inzwischen ist etwas dazugekommen, das ich vorher nicht kannte: Ich mag es, etwas Eigenes zu haben, das neben meinem Alltag existiert und mir gehört. Das ist ein anderes Gefühl als ein Job, in dem jemand anderes entscheidet.
Vielleicht verändert es sich noch einmal. Ich finde es gut, das offen zu lassen, statt so zu tun, als hätte ich vom ersten Tag an einen Plan gehabt. Hatte ich nicht.

Wenn du dich das auch gerade fragst
Dann würde ich dir raten, dein eigenes Warum aufzuschreiben, bevor du irgendetwas entscheidest. Nicht für mich, sondern für dich. In den Wochen, in denen wenig passiert, ist dieser Zettel mehr wert als jede Zahl, die dir jemand vorrechnet.
Und wenn du merkst, dass dir dabei nichts einfällt außer Geld, ist das auch eine Antwort. Keine schlechte, aber eine, die ich ernst nehmen würde.
Was ich meiner Tochter dazu sagen würde
Ich stelle mir diese Frage manchmal, weil sie ein guter Prüfstein ist. Würde ich jemandem, der mir wichtig ist, empfehlen, das zu machen? Meine ehrliche Antwort ist: Ja, aber nur mit denselben Einschränkungen, die ich hier aufschreibe. Nicht als Verdienstmodell, sondern als etwas, das Spaß machen kann, wenn man Menschen und die Produkte mag.
Und ich würde dazusagen, dass es Phasen gibt, in denen es sich zäh anfühlt. Wer das vorher weiß, ist weniger enttäuscht, wenn es soweit ist.
Was ich gelernt habe, das nichts mit Kosmetik zu tun hat
Zuhören, ohne gleich eine Lösung anzubieten. Ich hatte früher den Reflex, auf jede Frage sofort etwas zu antworten. Inzwischen frage ich öfter nach, bevor ich etwas sage, und die Gespräche sind dadurch besser geworden, auch privat.
Außerdem, mit Absagen umzugehen. Wenn sich jemand nicht mehr meldet, ist das keine Bewertung meiner Person. Das klingt trivial, war für mich aber ein echter Lernprozess, und ich merke, dass es mir in anderen Bereichen ebenfalls hilft.
Und Geduld. Ich bin kein geduldiger Mensch, das weiß jeder, der mich kennt. Etwas zu machen, bei dem Ergebnisse Monate brauchen, hat mich mehr über mich gelehrt als jeder gut gemeinte Ratschlag.
Warum ich darüber öffentlich schreibe
Weil ich beim Suchen selbst kaum ehrliche Texte gefunden habe. Es gab Hochglanz auf der einen Seite und pauschale Ablehnung auf der anderen, und dazwischen fast nichts. Ich habe mir damals jemanden gewünscht, der einfach erzählt, wie es ist, ohne mir etwas verkaufen zu wollen.
Dass ich damit auch gefunden werde, ist ein netter Nebeneffekt und ich tue nicht so, als sei es keiner. Aber der Text hier wäre derselbe, wenn ihn niemand läse.
Was ich anderen nicht abnehmen kann
Die Entscheidung selbst. Ich kann erzählen, wie es bei mir war, ich kann Fragen beantworten und ich kann dir sagen, was ich unterschätzt habe. Aber ob es zu deinem Leben passt, weiß nur du, und ich habe aufgehört, das für andere einschätzen zu wollen.
Am Anfang habe ich versucht, überzeugend zu sein, weil ich dachte, das gehört dazu. Es hat sich schlecht angefühlt und es hat auch nicht funktioniert. Menschen entscheiden sich nicht, weil jemand gut redet, sondern weil der Zeitpunkt stimmt.
Der Satz, den ich mir aufgeschrieben habe
Als ich angefangen habe, habe ich mir notiert, warum ich das mache. Der Zettel klebt bis heute an meinem Schreibtisch. Es steht nichts Besonderes darauf, nur dass ich weitergeben möchte, was mir selbst gutgetan hat, und dass ich dabei ich selbst bleiben will.
In den zähen Wochen habe ich diesen Zettel öfter gebraucht als jeden Ratschlag. Deshalb empfehle ich das inzwischen jeder, die mich fragt, unabhängig davon, ob sie am Ende startet oder nicht.
Und heute?
Heute ist es einfach ein Teil meines Alltags. Nicht der größte, aber einer, den ich nicht missen möchte. Ich bin froh, dass ich es probiert habe, und ich wäre auch nicht unglücklich gewesen, wenn ich festgestellt hätte, dass es nichts für mich ist.
Genau diese Gelassenheit wünsche ich dir bei deiner Entscheidung. Es ist keine Frage, an der ein Leben hängt. Es ist die Frage, ob du Lust darauf hast.
Neugierig geworden?
Findest du dein eigenes Warum?
Wenn dich das Thema neugierig macht, lass uns unverbindlich sprechen. Ich erzähle dir ehrlich aus meiner Erfahrung, ganz ohne Druck.