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Haltbarkeitssymbole deuten: wichtig bei RINGANA

Das kleine Tiegelsymbol habe ich jahrelang ignoriert. Bei RINGANA schaue ich hin, weil Frischekosmetik andere Zeiträume hat als stark konservierte Produkte.
Auf fast jeder Verpackung gibt es kleine Symbole, an denen die meisten achtlos vorbeischauen, ging mir früher genauso. Dabei verraten sie dir einiges über die Haltbarkeit. Hier erkläre ich dir einfach, was die wichtigsten Haltbarkeitssymbole bedeuten und wie ich sie für mich nutze.
Das offene Tiegel-Symbol (PAO)
Das bekannteste Zeichen ist ein kleiner geöffneter Tiegel mit einer Zahl und einem „M“, zum Beispiel „12M“. PAO steht für „Period After Opening“, also die Zeitspanne, in der ein Produkt nach dem Öffnen am besten verwendet wird. „12M“ heißt demnach: rund zwölf Monate ab dem Tag, an dem du es geöffnet hast.
Das Sanduhr-Symbol
Manchmal findest du auch eine kleine Sanduhr mit einem Datum. Sie steht für ein festes Mindesthaltbarkeitsdatum und taucht vor allem dann auf, wenn ein Produkt eine kürzere Haltbarkeit hat. Gerade bei frischer Kosmetik finde ich das nachvollziehbar, es passt zum Gedanken, Pflege zügig zu verbrauchen.
Die Batch- oder Chargennummer
Oft siehst du noch eine Buchstaben-Zahlen-Kombination, die Chargennummer. Sie dient der Rückverfolgbarkeit, falls es zu einem bestimmten Produktionslos einmal Fragen gibt. Für den Alltag brauchst du sie selten, aber es ist gut zu wissen, dass diese kryptische Nummer einen Sinn hat.
Wie ich mir das Öffnungsdatum merke
Bei der PAO-Angabe zählt der Tag des Öffnens, und genau den vergesse ich leicht. Deshalb schreibe ich mir bei manchen Produkten mit einem feinen Stift ein kleines Datum auf den Boden oder den Deckel. Das klingt pedantisch, hilft mir aber wirklich, den Überblick zu behalten.
Diese kleinen Symbole sind für mich wie eine stille Gebrauchsanweisung, man muss sie nur lesen.
Mein entspannter Umgang damit
Ich nutze diese Angaben als Orientierung, nicht als starre Regel, und verlasse mich daneben auf meine Sinne: Riecht, sieht und fühlt sich etwas wie gewohnt an? Wenn ich Pflege ohnehin in überschaubaren Mengen kaufe und zügig verbrauche, komme ich mit den Zeiträumen meist gut hin.
Welche genauen Angaben für ein bestimmtes Produkt gelten, steht immer auf der Verpackung und in meinem Shop, das schaue ich mir an, statt zu raten.
Bei RINGANA schaue ich anders auf das Symbol
Das kleine geöffnete Tiegelsymbol mit der Monatsangabe kennt jeder, und die meisten ignorieren es. Ich auch, jahrelang. Bei RINGANA hat sich das geändert, weil Frischekosmetik ohne Langzeitkonservierung einfach andere Zeiträume hat.
Ich schreibe mir inzwischen auf, wann ich etwas angebrochen habe. Klingt spießig. Hilft aber.
Wie ich das praktisch mache
Ein kleiner Strich mit wasserfestem Stift auf den Boden, Monat und Jahr. Bei meinen RINGANA Sachen mache ich das seit ungefähr einem Jahr und muss seitdem nicht mehr raten.
Die genauen Angaben je RINGANA Produkt stehen auf der Verpackung und in meinem RINGANA Shop. Was dort steht, gilt, nicht mein Stift.
Warum ich das bei RINGANA überhaupt angefangen habe
Weil ich einmal ein RINGANA Produkt gefunden habe, von dem ich nicht mehr wusste, seit wann es offen war. Es war vermutlich völlig in Ordnung. Ich habe es trotzdem nicht mehr benutzt, und das hat mich geärgert, weil es Verschwendung war.
Seitdem der Stift. Bei allen RINGANA Sachen, die ich anbreche.
Falls du gerade deine erste RINGANA Bestellung geplant hast: Mach es von Anfang an so, dann musst du es dir nicht wie ich hinterher angewöhnen.
Was das Symbol bei einem konkreten RINGANA Produkt sagt, steht auf der Verpackung. Mein Stift ersetzt das nicht, er hilft mir nur, den Überblick über meine angebrochenen RINGANA Sachen zu behalten.

Warum das Symbol bei Frischekosmetik eine andere Rolle spielt
Bei einer klassischen Creme aus dem Drogeriemarkt steht auf dem Tiegelsymbol oft eine großzügige Zahl. Wer eine Creme in einem halben Jahr aufbraucht, kommt damit nie in die Nähe einer Grenze, und deshalb schaut auch niemand hin.
Bei frisch produzierter Kosmetik sind die Zeiträume kürzer, und damit wird die Angabe zum ersten Mal praktisch relevant. Das ist der eigentliche Grund, warum ich bei RINGANA angefangen habe hinzuschauen, und nicht etwa gestiegene Sorgfalt meinerseits.
Mein Stift, ganz konkret
Ich nehme einen wasserfesten Stift und schreibe Monat und Jahr auf den Boden des Tiegels, an dem Tag, an dem ich ihn aufmache. Zwei Ziffern, ein Schrägstrich, zwei Ziffern. Das dauert fünf Sekunden und ich mache es direkt beim Auspacken der RINGANA Bestellung, weil ich es sonst vergesse.
Der Stift liegt bei mir im selben Schrank wie die Produkte. Das ist der ganze Trick. Solange ich ihn in der Küchenschublade hatte, habe ich es in vier von fünf Fällen sein lassen.
Was ich mache, wenn ich es doch vergessen habe
Kommt vor. Dann schaue ich in meine Bestellhistorie im RINGANA Shop und sehe, wann ich das Produkt bekommen habe. Das ist nicht der Tag des Öffnens, aber es ist eine brauchbare Untergrenze und meistens genau genug.
Und wenn ich gar keinen Anhaltspunkt mehr habe, verlasse ich mich auf meine Nase. Riecht es wie gewohnt, fühlt es sich an wie gewohnt, sieht es aus wie gewohnt. Das ist keine offizielle Methode und ersetzt die Angaben auf der Verpackung nicht. Aber bei einem RINGANA Produkt, von dem ich nicht mehr weiß, seit wann es offen ist, ist es das, was ich habe.
Angefangen habe ich mit dem Stift übrigens genau wegen so eines Fundes. Ein RINGANA Tiegel ganz hinten im Schrank, bei dem ich keine Ahnung mehr hatte. Ich habe ihn weggeworfen und mir das nicht noch einmal antun wollen.
Die Symbole, die sonst noch auf der Packung stehen
Neben dem Tiegel und der Sanduhr gibt es noch zwei, die fast jeder schon gesehen und nie zugeordnet hat. Das eine ist eine Hand mit einem aufgeschlagenen Buch, das bedeutet, dass weitere Angaben in einer Beilage stehen und nicht auf der Packung selbst.
Das andere ist der grüne Punkt oder ein ähnliches Zeichen zur Entsorgung. Damit hat es weniger mit Haltbarkeit zu tun, aber es steht meistens direkt daneben und wird deshalb oft in einem Atemzug genannt.
Ich erwähne die beiden, weil mich mehrfach jemand danach gefragt hat und weil sie nichts mit dem Zustand des Produkts zu tun haben. Wer das einmal weiß, kann sie beim nächsten Mal überspringen und sich auf die zwei Angaben konzentrieren, die tatsächlich etwas über die Zeit aussagen.
Wenn dir das alles zu kleinteilig vorkommt, dann merk dir nur eine Sache: das Datum aufschreiben, an dem du etwas aufmachst. Alles andere in diesem Beitrag ist Beiwerk. Diese eine Gewohnheit erspart dir die Situation, in der du einen halb vollen Tiegel in der Hand hältst und rätst.
Ich habe übrigens ein paar Monate gebraucht, bis das mit dem Stift zur Gewohnheit geworden ist. Am Anfang habe ich es regelmäßig vergessen und mich dann geärgert. Falls es dir genauso geht: Leg dir den Stift dorthin, wo du die Pakete auspackst, nicht dorthin, wo er hingehört.
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