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· 6 Min. Lesezeit

Inhaltsstoffe verstehen: mein Weg zu RINGANA

ringana inci liste lesen

Ich habe eine Weile jede Inhaltsstoffliste studiert, bevor ich bei RINGANA gelandet bin. Wie ich heute damit umgehe und warum ich weniger nachschlage als früher, erzähle ich hier.

Früher habe ich Pflege nach Duft, Verpackung oder Versprechen auf der Vorderseite ausgesucht. Die Rückseite mit den Inhaltsstoffen? Habe ich konsequent ignoriert. Heute schaue ich genauer hin, nicht, weil ich Expertin wäre, sondern weil es mir ein besseres Gefühl gibt. Diesen Weg erzähle ich dir hier.

Warum ich angefangen habe hinzuschauen

Der Anstoß war einfach Neugier. Ich wollte verstehen, was ich da eigentlich täglich auf meine Haut gebe. Es ging mir nie darum, Angst zu schüren oder alles zu verteufeln, im Gegenteil. Je mehr ich verstanden habe, desto entspannter und selbstbestimmter sind meine Entscheidungen geworden.

Der erste Blick: die Reihenfolge

Mein wichtigster Aha-Moment war, dass Inhaltsstoffe nach Menge sortiert sind, das, wovon am meisten drin ist, steht vorne. Schon die ersten paar Begriffe verraten also, woraus ein Produkt im Kern besteht. Wie das genau funktioniert, habe ich in einem eigenen Beitrag über INCI-Listen gesammelt.

Begriffe, die mir immer wieder begegnen

Mit der Zeit erkenne ich ein paar Namen wieder: „Aqua“ für Wasser, lateinische Pflanzenbezeichnungen, typische Begriffe für Duft. Ich muss nicht jeden Stoff auswendig kennen, wenn mir etwas unklar ist, schlage ich es in einer kostenlosen App oder Datenbank nach. So wächst mein Wissen ganz nebenbei.

Hinschauen ohne Panik

Wichtig ist mir: Hinschauen heißt nicht, alles schlechtzureden. Nicht jeder lange Name ist „böse“, und nicht jeder kurze ist automatisch „gut“. Ich habe gelernt, Dinge einzuordnen statt sie pauschal zu verurteilen. Diese Gelassenheit hat mein Verhältnis zu Pflege spürbar verändert.

Hinzuschauen hat mir keine Angst gemacht, es hat mir Klarheit gegeben.

Was sich für mich verändert hat

Heute kaufe ich bewusster und fühle mich mit meinen Entscheidungen wohler. Ich lasse mich weniger von Werbung leiten und mehr von dem, was ich selbst nachvollziehen kann. Für meine eigene Pflege schaue ich gern, ob die Liste für mich stimmig bleibt, das ist meine persönliche Sicht, kein allgemeines Urteil über andere Marken.

Welche Inhaltsstoffe konkret in einem bestimmten Produkt stecken, findest du immer auf der Verpackung sowie in meinem Shop oder auf ringana.com. Dort sind alle offiziellen Angaben aus erster Hand zu finden.

Warum ich bei RINGANA weniger nachschlage als früher

Ich habe eine Phase gehabt, in der ich jede Inhaltsstoffliste durchgegangen bin und Begriffe gegoogelt habe. Das kostet Zeit und macht selten schlauer. Seit ich RINGANA benutze, mache ich das kaum noch, weil ich mich für einen Anbieter entschieden habe und nicht mehr ständig vergleiche.

Das ist keine Empfehlung, das Nachlesen sein zu lassen. Wer es genau wissen will, findet alle Angaben zu RINGANA Produkten direkt bei RINGANA, vollständig und aktuell.

Was ich mir dabei abgewöhnt habe

Panik vor Begriffen, die ich nicht kenne. Lateinische Pflanzennamen klingen alarmierend und sind meistens einfach die Pflanze. Bei RINGANA taucht davon einiges auf, und ich habe irgendwann aufgehört, mich davon verunsichern zu lassen.

Wenn dir bei einem RINGANA Produkt etwas auffällt, das du nicht einordnen kannst, frag mich ruhig. Ich schaue dann nach oder sage dir ehrlich, dass ich es auch nicht weiß.

Grüne Pflanzen und Natur
Grüne Pflanzen und Natur

Was ich Neukundinnen dazu sage

Wenn mich jemand vor der ersten RINGANA Bestellung nach Inhaltsstoffen fragt, schicke ich den Link zur jeweiligen Produktseite bei RINGANA statt eine eigene Zusammenfassung zu schreiben. Da steht es vollständig, bei mir wäre es verkürzt.

Was ich dazu erzähle, ist eher, worauf ich selbst schaue. Und das ist wenig geworden, seit ich bei RINGANA bin. Früher habe ich verglichen, heute benutze ich einfach.

Ob das jetzt Bequemlichkeit ist oder Vertrauen, kann ich selbst nicht ganz sagen. Vermutlich beides.

Die ersten fünf Zeilen reichen meistens

Wer anfängt, Inhaltsstofflisten zu lesen, verliert sich schnell. Diese Listen sind lang, sie sind auf Latein und Englisch, und die Schrift ist winzig. Ich habe früher versucht, alles zu verstehen, und dann irgendwann in der Mitte aufgegeben.

Was mir geholfen hat, war eine einfache Beschränkung: Ich schaue mir die ersten fünf Einträge an. Weil die Liste nach Menge sortiert ist, machen diese fünf den größten Teil des Produkts aus. Was danach kommt, ist oft in sehr kleinen Mengen enthalten. Das ist keine wissenschaftliche Methode, aber es macht das Lesen überhaupt erst machbar.

Warum ich mit dem Googeln aufgehört habe

Es gab eine Phase, in der ich jeden Begriff nachgeschlagen habe, den ich nicht kannte. Das Problem daran ist nicht der Aufwand, sondern was man findet: Zu praktisch jedem Inhaltsstoff gibt es eine Seite, die ihn für harmlos hält, und eine, die ihn für bedenklich hält, und beide klingen überzeugend.

Nach ein paar Monaten habe ich gemerkt, dass ich nicht schlauer war als vorher, nur beunruhigter. Ich habe damit aufgehört, und das war eine der besseren Entscheidungen. Wer wirklich fundiert einordnen will, braucht dafür eine Ausbildung, und die habe ich nicht.

Was ich heute stattdessen mache

Ich habe mich für einen Hersteller entschieden, dessen Ansatz ich nachvollziehen kann, und schaue seitdem seltener nach. Bei RINGANA war für mich ausschlaggebend, dass frisch produziert wird und die Liste dadurch anders aussieht als das, was ich vorher hatte.

Ob das jetzt Bequemlichkeit ist oder Vertrauen, kann ich selbst nicht ganz sagen, vermutlich beides. Ich erzähle es trotzdem so, weil ich den Eindruck vermeiden möchte, ich würde bei jedem RINGANA Produkt jede Zeile prüfen. Tue ich nicht, und ich glaube, den meisten geht es genauso.

Was ich aber jedem rate, der neu anfängt: Schau dir die Liste einmal an, bevor du bestellst. Nicht um zu prüfen, sondern um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sie aussieht. Bei RINGANA stehen alle Angaben auf der Produktseite, und einmal hinschauen dauert eine Minute.

Was Inhaltsstofflisten nicht verraten

Eine Sache, die ich lange nicht verstanden hatte: Die Liste sagt nichts über Mengenverhältnisse aus, sobald man in den hinteren Bereich kommt. Ab einem bestimmten Anteil dürfen die restlichen Stoffe in beliebiger Reihenfolge stehen.

Das heißt, aus der Position allein lässt sich nicht ablesen, ob etwas in nennenswerter Menge enthalten ist oder nur in Spuren. Genau darauf bauen aber viele Diskussionen im Netz auf, in denen jemand einen Stoff auf Platz vierzehn entdeckt und daraus eine Schlussfolgerung zieht.

Und noch etwas verrät die Liste nicht: die Qualität. Zwei Produkte können auf dem Papier ähnlich aussehen und sich deutlich unterscheiden, je nachdem, woher die Bestandteile stammen und wie sie verarbeitet wurden. Das ist der Grund, warum ich mit dem Vergleichen von Listen irgendwann aufgehört habe.

Wenn du gerade anfängst, dich damit zu beschäftigen, ist das mein Vorschlag: Nimm dir ein Produkt, das du schon lange benutzt und magst, und lies dessen Liste einmal in Ruhe durch. Nicht um zu urteilen, sondern um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Danach fällt jede weitere Liste leichter, und du bist nicht in der Situation, ein neues Produkt bewerten zu müssen, während du das Lesen noch lernst.

Neugierig geworden?

Lust, selbst genauer hinzuschauen?

Mit meinem Beitrag über INCI-Listen liest du jede Kosmetikrückseite in wenigen Minuten, ein guter erster Schritt.